Old School, originally uploaded by iPhil.
Wie dem aufmerksamen Blog-Leser sicherlich nicht entgangen sein wird, bin ich der Foto Society der DCU beigetreten.
Nachdem die FotoSoc bisher am Aktivitätenkalender durch Abwesenheit glänzte, gab man sich gestern ein erstes Stelldichein beim „Darkroom Workshop“. Dabei werden in den nächsten Wochen die digital-verwöhnten Hobbyknipser meiner Generation lernen, wie man Film selbst entwickelt und zu Papier bringt.
Mangels analoger Kamera borgte ich mir, wie alle anderen Fotojünger, eine Pentax K1000 vom DCU-Fotolabor aus. Von der FotoSoc bekamen wir auch gleich eine Rolle Ilford HP5 Plus ISO 400 Schwarz/Weiß-Film dazu, die es in den nächsten zwei Wochen leerzuschießen gilt – in Anbetracht meines sonstigen Digital-Fotografierverhaltens, wo ich lieber ein Mal zu viel als zu wenig abdrücke, muss ich mich hier zügeln, die 36 Aufnahmen gezielt einzusetzen. Die Kamera ist übrigens vollständig manuell; neben dem Fokus müssen auch Blende und Belichtungszeit händisch eingestellt werden. Dabei hilft nur die Nadel des Belichtungsmessers. Ich finde das ganze bis jetzt extrem spannend und freue mich schon auf die ersten eigenhändig ausgearbeiteten Fotos.
Heute fand gleich noch eine FotoSoc-Veranstaltung statt: Der „Photostory Workshop“, bei dem ein überaus netter und intelligenter Photojournalismus-Lektor der Uni einen kurzen Vortrag darüber hielt, wie Fotos dazu dienen können, eine Geschichte zu erzählen, die in einem einzelnen Bild nicht darstellbar wäre. Ebenfalls hoch spannend – und wenn ich bis kommenden Dienstag so eine Fotostory zusammenbringe, wird diese sogar gedruckt und an der Uni ausgestellt. Mal sehen, ob ich in dieser kurzen Zeit von der Muse geküsst werde…






3 Kommentare
29. Februar 2008 um 8:32
nochmals viel spass und gutes gelingen… der guinness-counter hat mich gerade unter den tisch gebracht
DDD
29. Februar 2008 um 18:24
old school im besten sinn – da bekommt man gleich wieder gusto selbst zu entwickeln – hättest dabei gut zu unserer gestrigen veranstaltung ‘tatort kunst’ im eurogym gepasst.
über 300 gäste – tanz, musik, theater, hutmodenschau, laptopgalerie, fotografie, malerei, videoinstallation, etc.
es war ein richtiger schaurausch…
die frage, ob es gut geht kann man sich bei deinen ausführungen fast sparen..
lg
klaus
29. Februar 2008 um 20:11
Bei mir ist jedes zweite Foto manuell belichtet. Dabei stell ich auch alles von Hand ein.
Klarerweise kann man das nicht mit einer vorsintflutlichen Kamera im schussfesten Stahlgehäuse vergleichen, aber wozu hat man denn sonst den ganzen fancy shit